Montag, 15. November 2021

Mexiko | Indigenenkongreß CNI


Anfang Oktober machte der Nationale Indigenenkongreß CNI  aus Mexiko als Begleitung für die Delegationen der zapatistischen Befreiungsarmee EZLN auf ihrer Europareise Station in Freiburg. Die indigenen Gemeinden tragen viele Themen mit sich, erzählen uns, den raíces nómades und Eco Rebelde, die drei compañeroas im Interview: Menschenrechte der ursprünglichen Bevölkerung werden in Mexiko mit Füßen getreten; alles was zählt, ist Geld. Europäische Konzerne beuten das Land aus ohne Rücksicht auf die Gesundheit und die Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung. Zudem sei die Region in der sie leben, extrem patriarchal und Frauen könnten nicht einmal ins Krankenhaus ohne männliche Begleitung, das erzählt uns die compañera, die ihren Namen nicht genannt haben möchte. Deshalb fand sie es inspirierend, eine Frauen WG in Wien, wo die Delegation Ende September landete, kennenzulernen. Wenn Frauen sich trennen wollen, hätten sie nämlich oft kein Geld. So nimmt die Überlegung, mit der Herstellung traditioneller Kleidung und Puppen ein Einkommen zu generieren, Gestalt an und so können die Bewegungen auch voneinander lernen. Das ist es, was sie von dieser Reise mitnimmt.

 https://amerika21.de/fotos/162549/nationaler-indigener-kongress

Donnerstag, 26. August 2021

Antisemitismus von Links - Die Explosion des globalen Antisemitismus LXXXI


ID 109892
 
AnhörenDownload
Die Auseinandersetzung mit dem Schwarzbuch des Jüdischen Antifaschistischen Komitees (JAFK), 1942 gegründet und die Juden des Westens zum Widerstandskampf gegen Hitler zu mobilisieren suchend, wird fortgesetzt vor allem mit der Darstellung der vor der deutschen Übersetzung zensierten Textstellen. Es folgt nach dem Prozess und Rehabilitation des JAFK im Mai, nun der Zeitraum der vermeintlichen Ärzteverschwörung und dem Tod Stalins nach dem die Leiden der Juden sich abmilderten. | FRN: Antisemitismus von Links - Die Explosion des globalen Antisemitismus LXXXI (freie-radios.net)

Samstag, 16. Januar 2021

Trump tanzt den Mussolini

 im Jahr 2021 auf ein neues 1922 /  Nach dem Sturm auf das US-Kapitol„Trump als Spieler war Mussolini in diesem Augenblick sehr ähnlich“

Der Historiker Achatz von Müller sieht in der „bandenmäßigen Besetzung des Kapitols“ eine Parallele zu Mussolinis Marsch auf Rom. Zwar gebe es keine ähnlich gravierenden politischen Folgen, doch die symbolische Entweihung der Staatswürde werde in der amerikanischen Kultur einen enormen Nachhall haben. Audio

Mittwoch, 11. November 2020

Was heute geschah – 11. November 1939 Bruno Walter emigriert in die USA

 11.11.2020 von Vanhoefer, Markus

Beverly Hills, 11. November 1939. Der Dirigent Bruno Walter emigriert in die USA. Der Weg ins amerikanische Exil ist für ihn kein Schritt ins Ungewisse, nichts wovor er sich hätte fürchten müssen. "Meine eigene Verpflanzung verlief ohne Krisen", wird Bruno Walter später schreiben. Kein Wunder, denn in seiner neuen Heimat ist der Dirigent längst ein Star. Er kennt die amerikanische Mentalität, liebt Land und Leute. Deshalb bleibt ihm das Schicksal anderer deutscher Emigranten - Entwurzelung, ökonomische Probleme, die Unfähigkeit sich in der Fremde zurecht zu finden - erspart. | Bildquelle: picture-alliance/dpa | https://www.br-klassik.de/audio/was-heute-geschah-11-november-1939-bruno-walter-emigriert-in-die-usa-100.html
http://antifagruppeweidenneustadt.blogspot.com/2020/11/erinnerungen-bruno-walter_11.html

Sonntag, 2. August 2020

Mary Trump

Buch von Trump-Nichte
Vernichtendes Psychogramm des Machtmenschen Trump

Gerade erst hat in den USA das Buch des ehemaligen Nationalen Sicherheitsberaters John Bolto

n für Aufregung gesorgt, schon erscheint das nächste Enthüllungsbuch über Donald Trump. Es stammt von Mary Trump, der Nichte des US-Präsidenten. Für die promovierte Psychologin ist er der „gefährlichste Mann der Welt“. LINK1


Montag, 22. Juni 2020

Defund The Police


 – eine Forderung nimmt ihren Lauf

Audio link Die Protestbewegung nach dem Tod von George Floyd nimmt mittlerweile historische Ausmaße an. Sie ist Anlass für grundsätzliche Debatten um Rassismus und die Rolle der Polizei. In Minneapolis etwa wollen neun von zwölf Mitgliedern des Stadtrates die Polizei auflösen - eine Mehrheit, die auch ein Veto von Bürgermeister Jacob Frey überstimmen könnte. Die Polizei soll durch eine "nicht-gewaltsame Alternative" ersetzt werden. Landesweit wird derweil eine ähnliche Forderung diskutiert: »Defund The Police«. Aktivist*innen haben in den letzten Tagen darauf aufmerksam gemacht, dass in vielen Städten der Polizeihaushalt der mit weitem Abstand größte Haushaltsposten ist - und der soll gekürzt werden, so die Forderung. https://radiocorax.de/defund-the-police-eine-forderung-nimmt-ihren-lauf/

 Definanzierung der Polizei link2

Samstag, 13. Juni 2020

Im Gedenken: Alberto Adriano

Die  rechte Gewalt und des gesellschaftlichen Umgangs mit rechter Gewalt nach der Wende, in den letzten 30 Jahren, sowie Rassismus, Antisemitismus und Sozialdarwinismus als oft bagatellisierte tatmotivierende Ideologien. Vor allem aber geht es auch darum, mit Blick auf einzelne Fälle und Geschichten die Opferperspektive in den Mittelpunkt zu stellen. | Audio | Am 11. Juni 2000 wurde Alberto Adriano von drei Neonazis im Dessauer Stadtpark brutal angegriffen. Wenige Tage später verstarb er im Krankenhaus infolge seiner schweren Verletzungen. Am Donnerstag (11. Juni) wollen wir in den tagesaktuellen Magazinen daran erinnern und in Kooperation mit dem Multikulturellen Zentrum Dessau den Tag nutzen, um Rassismus, Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit in der deutschen Gesellschaft zu thematisieren
 https://radiocorax.de/11-juni-sondersendungen-in-erinnerung-an-alberto-adriano/

Miles Davis

  Der Musiker, der den Jazz neu erfand Ein Ton genügt – und man erkennt ihn sofort: Miles Davis. Der Trompeter revolutionie...