Ikone des Feminismus
„Man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird es.“ Mit diesem Satz schrieb Simone de Beauvoir Geschichte. Die Philosophin und Autorin verfasste mit „Das andere Geschlecht“ ein Jahrhundertbuch. 1986 ist sie gestorben. link
Das Kosmopolis veröffentlicht auch das besagte Radioprogram vom unseren Internetradio | es wird als 'Ganzes' als Radio Weiden ika (ideologiekritisch-antideutsch) auf Weltoffen 6 veröffentlicht. Und mit diesen Bahamas Geschichten zu W7 schließen wir vorerst, die Weltoffen Reihe ab. Bild: Röhrenradio als Technische Zeichnung
„Man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird es.“ Mit diesem Satz schrieb Simone de Beauvoir Geschichte. Die Philosophin und Autorin verfasste mit „Das andere Geschlecht“ ein Jahrhundertbuch. 1986 ist sie gestorben. link
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| https://www.deutschlandfunk.de/05-12-1955-der-bus-boykott-von-montgomery-beginnt-100.html |
Am 5. Dezember 1955 hören Tausende Menschen plötzlich auf, mit dem Bus zur Schule oder zur Arbeit zu fahren. Sie entschieden sich, erhobenen Hauptes zu Fuß zu gehen, statt sich im Bus aufgrund ihrer Hautfarbe demütigen zu lassen.
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Im Juli 1990 berichteten einige Thüringer Zeitungen vom Tod eines 58-Jährigen, eines arbeitslosen Maurers, der am Rande der Erfurter Altstadt von Jugendlichen angegriffen worden war. Doch hinter diesem 58-Jährigen steckt ein Name: Heinz Mädel.
Und hinter den Jugendlichen stecken zwei Täterinnen aus der Neonazi-Szene.
Es war der Abend des 25. Juni 1990 - Heinz Mädels allabendlicher
Spaziergang. Zwei rechtsextreme Frauen machten ihn als (vermeintlich)
Schwulen aus und schlugen und traten ihn zusammen, sodass er etwa eine
Woche später - am 01. Juli - im Krankenhaus an seinen schweren
Verletzungen starb.
Wer war Heinz Mädel? Warum wurde er getötet? Wieso hat die Justiz die
Täterinnen so milde verurteilt? Weshalb erinnert heute niemand mehr an
seinen Tod? Und was sagt das über Erfurt, Thüringen und Deutschland?
Diese Fragen stellen und diskutieren wir in unseren drei Folgen und wir erinnern an Heinz Mädel und seinen Tod.
Im Juli 1990 berichteten einige Thüringer Zeitungen
vom Tod eines 58-Jährigen, eines arbeitslosen Maurers, der am Rande der
Erfurter Altstadt von Jugendlichen angegriffen worden war. Doch hinter
diesem 58-Jährigen steckt ein Name: Heinz Mädel. Und hinter den
Jugendlichen stecken zwei Täterinnen aus der Neonazi-Szene.
Die Initiative Blinde Flecken Erfurt hat den Angriff und den Tod von
Heinz Mädel recherchiert und in drei Podcastfolgen aufgearbeitet.
Es war der Abend des 25. Juni 1990 - Heinz Mädels
allabendlicher Spaziergang. Zwei rechtsextreme Frauen machten ihn als
(vermeintlich) Schwulen aus und schlugen und traten ihn zusammen, sodass
er etwa eine Woche später - am 01. Juli - im Krankenhaus an seinen
schweren Verletzungen starb.
Wer war Heinz Mädel? Warum wurde er getötet? Wieso hat die Justiz die
Täterinnen so milde verurteilt? Weshalb erinnert heute niemand mehr an
seinen Tod? Und was sagt das über Erfurt, Thüringen und Deutschland?
Diese Fragen stellt die Initiative Blinde Flecken Erfurt und diskutiert
sie in drei Podcast-Folgen. Und sie erinnern an Heinz Mädel und seinen
Tod.
Content Note: Schilderungen rechtsextremer Gewalt
Folge 1:
Der Tod von Heinz Mädel Teil 1
Folge 2:
Der Tod von Heinz Mädel Teil 2
Folge 3:
Der Tod von Heinz Mädel Teil 3
Text, Stimme, Musik: Blinde Flecken
Produktion, Regie: Susan Goldammer
Gefördert durch den LAP Erfurt /Partnerschaft für Demokratie.
Es gibt bereits zwei Features von Blinde Flecken in Kooperation mit dem Ungleich Magazin, die im Podcast erwähnt werden:
Der Tod von Ireneusz Szyderski
Der Tod von Hartmut Balzke
https://www.radio-frei.de/index.php?iid=7&ksubmit_show=Artikel&kartikel_id=9720

Als der Zweite Weltkrieg am 8. Mai 1945 in Europa endet, wird in Asien noch gekämpft. Am 15. August erklärt Japans Kaiser die Niederlage, am 2. September die offizielle Kapitulation. In Japans Erinnerungskultur dominiert aber ein anderes Datum.
Sie studierte am Bauhaus bei Paul Klee, widersetzte sich der Abstraktion, floh vor den Nazis, unterrichtete später in New York: Die unbeirrbare Künstlerin, Wegbereiterin der Kunstpsychologie und Humanistin Trude Waehner wurde vor 125 Jahren geboren.
In den USA unter Trump braut sich ein neuer Faschismus zusammen, meint der Philosoph Rainer Mühlhoff. Denn dieser Faschismus sei geprägt von den Ideologien des Silicon Valley und vom Einsatz Künstlicher Intelligenz im Staatsapparat.
Ikone des Feminismus „Man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird es.“ Mit diesem Satz schrieb Simone de Beauvoir Geschic...