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Anfang Oktober machte der Nationale Indigenenkongreß CNI aus Mexiko als
Begleitung für die Delegationen der zapatistischen Befreiungsarmee EZLN
auf ihrer Europareise Station in Freiburg. Die indigenen Gemeinden
tragen viele Themen mit sich, erzählen uns, den raíces nómades und Eco
Rebelde, die drei compañeroas im Interview: Menschenrechte der
ursprünglichen Bevölkerung werden in Mexiko mit Füßen getreten; alles
was zählt, ist Geld. Europäische Konzerne beuten das Land aus ohne
Rücksicht auf die Gesundheit und die Bedürfnisse der lokalen
Bevölkerung. Zudem sei die Region in der sie leben, extrem patriarchal
und Frauen könnten nicht einmal ins Krankenhaus ohne männliche
Begleitung, das erzählt uns die compañera, die ihren Namen nicht genannt
haben möchte. Deshalb fand sie es inspirierend, eine Frauen WG in Wien,
wo die Delegation Ende September landete, kennenzulernen. Wenn Frauen
sich trennen wollen, hätten sie nämlich oft kein Geld. So nimmt die
Überlegung, mit der Herstellung traditioneller Kleidung und Puppen ein
Einkommen zu generieren, Gestalt an und so können die Bewegungen auch
voneinander lernen. Das ist es, was sie von dieser Reise mitnimmt.
https://amerika21.de/fotos/162549/nationaler-indigener-kongress