Donnerstag, 25. August 2022

Antisemitismus im Nah-Ost-Konflikt und in der Kunst der postbürgerlichen Gesellschaft

 


Antisemitismus im Nah-Ost-Konflikt und in der Kunst der postbürgerlichen Gesellschaft, Teil 1 

Bearbeiteter Mitschnitt der anlässlich des Antisemitismusskandals bei der 15. Documenta veranstalteten Tagung des Bündnisses gegen Antisemitismus Kassel vom 16.7.2022 im Kasseler Phillip-Scheidemann-Haus. https://www.freie-radios.net/116941

 Antisemitismus im Nah-Ost-Konflikt und in der Kunst der postbürgerlichen Gesellschaft, Teil 2

 https://www.freie-radios.net/116942

Antisemitismus im Nah-Ost-Konflikt und in der Kunst der postbürgerlichen Gesellschaft, Teil 3

 https://www.freie-radios.net/117018

 
ID 117018
 
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Info: Antisemitismus im Nah-Ost-Konflikt und in der Kunst der postbürgerlichen Gesellschaft

Eine Tagung am 16. Juli 2022 in Kassel. Beginn 14:00 Uhr
Phillip-Scheidemann-Haus, Holländische Str. 72

Mit der Einladung des Kollektivs „The Question of Funding“ aus Ramallah wurde eine antiisraelische Künstler- und Aktivistengruppe zur documenta 15 eingeladen. Unsere im Zusammenhang dieser Einladung getätigten Recherchen förderten zu Tage, dass zahlreiche Funktionäre und Macher der Kunstausstellung zur antiisraelischen und bisweilen auch antisemitischen „israelkritischen“ Szene der Kulturschaffenden gehören. Dieses Phänomen ist nicht ganz neu, das Gespräch mit Edward Said auf der documenta 10, die „antizionistische Giraffe“ des Künstlers Peter Friedl auf der documenta 12 und der Auftritt des Antisemiten Franco Berardi auf der documenta 14 verweisen darauf, dass wir es mit einem systematischen Zusammenhang zu tun haben.

„Aber BDS ist eine breite und vielschichtige Bewegung, in der leider Antisemitismus nicht ausgeschlossen ist, die aber auch weltweit von einer Vielzahl von Kulturschaffenden unterstützt wird – die dies als Zeichen friedlichen Protests in Ausübung von Kunst und Meinungsfreiheit verstehen.“ Dr. Sabine Schormann (Generaldirektorin documenta).

„Mit dem indonesischen Künstlerkollektiv ruangrupa kuratierten 2022 zum ersten Mal Vertreter aus Asien die documenta, die auch die Perspektive des globalen Südens berücksichtigen.“ Christian Geselle (Aufsichtsratsvorsitzender documenta GmbH und Oberbürgermeister der Stadt Kassel)

Stehen diese beiden Zitate für die Problematik die sich in der skandalösen Entwicklung der Debatte um die manifeste Israelfeindlichkeit, den Antizionismus und teilweise auch den Antisemitismus im Zusammenhang der aktuellen documenta 15 ausdrückt? Stehen sie für die Ignoranz oder die schlichte Unkenntnis darüber, mit wem wir es mit der antisemitischen Bewegung BDS zu tun haben? Was hat dies alles mit der politischen Ideologie der postmodernen Linken, insbesondere der des Postkolonialismus zu tun? Es scheint uns kein Zufall zu sein, dass das Konzept der documenta 15 sich wie eine Mischung aus dem „Tag der Erde“, einem Tag der Offenen Tür eines Eine-Welt-Ladens oder als ein Potpourri des Veranstaltungskalenders des Palästina-Fan-Clubs aus dem Café Buch-Oase liest. Gibt es also eine notwendig ideologische Nähe der documenta-Macher zu den Volkstumskämpfern im Nahen-Osten und worin liegt diese begründet? Was hat die stoische Abwehrhaltung und das fehlende Problembewusstsein der politisch Verantwortlichen in Stadt und Land angesichts der geladenen Gäste und der politischen Schlagseite der documenta-Macher zu bedeuten?

Diesen Fragen wollen wir auf zwei Podien nachgehen.


Der Ankündigungstext der Tagung findet sich unter https://bgakasselblog.wordpress.com/2022...
Bester Dank für die Bereitstellung der Aufnahme geht an das Freie Radio Kassel.

 
 

Donnerstag, 24. März 2022

Operation Solidarity- Perspektiven eines ukrainischen Anarchisten

 


Salem von Operation Solidarity schildert im Rahmen der Veranstaltung "Against the states and the militarization of the planet" die derzeitige Situation der antiauthoritären Organisationsstrukturen in der Ukraine. Wir haben Teile davon übersetzt.
Die komplette Veranstaltung findet Ihr hier: https://www.youtube.com/watch?v=E0-M_voH-Bc

(A-Radio) The Final Straw: Russische Anarchist*innen gegen den Krieg

 Wir präsentieren euch hier die deutsche Übersetzung eines Interviews, das unsere Freund*innen von The Final Straw Radio mit einem Anarchisten aus Russland geführt haben, der am Projekt avtonom.org beteiligt ist. https://www.freie-radios.net/114618

Das Orignalinterview wurde am 13. März 2022 veröffentlicht. Das Interview erlaubt unter anderem Einblicke in die Situation in Russland und den Widerstand innerhalb der Bevölkerung gegen den Krieg in der Ukraine. Auf der verlinkten Seite des Originals findet ihr auch die im Interview erwähnten Links und Möglichkeiten, Geld via Kryptowährungen zu senden.

Feedback und Kommentare bitte an: aradio-berlin/at/riseup(.)net (aradio-berlin.org)

Mittwoch, 15. Dezember 2021

Glenn Miller | In Memory

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:GlennMillerMonumentGroveStCemeteryNewHavenCT04152008.JPG 
 Alton Glenn Miller (* 1. März 1904 in Clarinda, Iowa; † 15. Dezember 1944 vermutlich bei einem Flugzeugabsturz über dem Ärmelkanal) war ein US-amerikanischer Jazz-Posaunist, Bandleader, Komponist und Arrangeur der Swing-Ära. Er zählte zur Zeit des Zweiten Weltkriegs zu den erfolgreichsten Musikern der Vereinigten Staaten. Mit seinem „Glenn Miller Orchestra“ schuf er weltweit bekannte Titel wie Moonlight Serenade, In the Mood, American Patrol und Chattanooga Choo Choo.https://de.wikipedia.org/wiki/Glenn_Miller


Glenn MillerVerschollen über dem Ärmelkanal

Er erfand den Soundtrack der Vorkriegszeit und verdiente prächtig mit seinem schmeichelnden Bigband-Swing. Dann verschwand er – für immer. An einem Wintertag 1944 stieg der Jazzmusiker Glenn Miller in eine Propellermaschine und kam nie am Ziel an. Von Simonetta Dibbern | 15.12.2014

https://www.deutschlandfunk.de/glenn-miller-verschollen-ueber-dem-aermelkanal-102.html

Montag, 15. November 2021

Mexiko | Indigenenkongreß CNI


Anfang Oktober machte der Nationale Indigenenkongreß CNI  aus Mexiko als Begleitung für die Delegationen der zapatistischen Befreiungsarmee EZLN auf ihrer Europareise Station in Freiburg. Die indigenen Gemeinden tragen viele Themen mit sich, erzählen uns, den raíces nómades und Eco Rebelde, die drei compañeroas im Interview: Menschenrechte der ursprünglichen Bevölkerung werden in Mexiko mit Füßen getreten; alles was zählt, ist Geld. Europäische Konzerne beuten das Land aus ohne Rücksicht auf die Gesundheit und die Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung. Zudem sei die Region in der sie leben, extrem patriarchal und Frauen könnten nicht einmal ins Krankenhaus ohne männliche Begleitung, das erzählt uns die compañera, die ihren Namen nicht genannt haben möchte. Deshalb fand sie es inspirierend, eine Frauen WG in Wien, wo die Delegation Ende September landete, kennenzulernen. Wenn Frauen sich trennen wollen, hätten sie nämlich oft kein Geld. So nimmt die Überlegung, mit der Herstellung traditioneller Kleidung und Puppen ein Einkommen zu generieren, Gestalt an und so können die Bewegungen auch voneinander lernen. Das ist es, was sie von dieser Reise mitnimmt.

 https://amerika21.de/fotos/162549/nationaler-indigener-kongress

Donnerstag, 26. August 2021

Antisemitismus von Links - Die Explosion des globalen Antisemitismus LXXXI


ID 109892
 
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Die Auseinandersetzung mit dem Schwarzbuch des Jüdischen Antifaschistischen Komitees (JAFK), 1942 gegründet und die Juden des Westens zum Widerstandskampf gegen Hitler zu mobilisieren suchend, wird fortgesetzt vor allem mit der Darstellung der vor der deutschen Übersetzung zensierten Textstellen. Es folgt nach dem Prozess und Rehabilitation des JAFK im Mai, nun der Zeitraum der vermeintlichen Ärzteverschwörung und dem Tod Stalins nach dem die Leiden der Juden sich abmilderten. | FRN: Antisemitismus von Links - Die Explosion des globalen Antisemitismus LXXXI (freie-radios.net)

Samstag, 16. Januar 2021

Trump tanzt den Mussolini

 im Jahr 2021 auf ein neues 1922 /  Nach dem Sturm auf das US-Kapitol„Trump als Spieler war Mussolini in diesem Augenblick sehr ähnlich“

Der Historiker Achatz von Müller sieht in der „bandenmäßigen Besetzung des Kapitols“ eine Parallele zu Mussolinis Marsch auf Rom. Zwar gebe es keine ähnlich gravierenden politischen Folgen, doch die symbolische Entweihung der Staatswürde werde in der amerikanischen Kultur einen enormen Nachhall haben. Audio

Miles Davis

  Der Musiker, der den Jazz neu erfand Ein Ton genügt – und man erkennt ihn sofort: Miles Davis. Der Trompeter revolutionie...